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OMER TAG 8 – Chesed SheBe Gevurah – Güte in der Disziplin

A gitn Erev Schabbes Chaverim anbei der Nachtrag zum 8. Tag des Omers:

Chesed SheBe Gevurah – Güte in der Disziplin

Rav Pinchas Koretzer sz“l, ein Schüler des heiligen Baal Schem Tov und Gründer des Chassidismus,

lehrt einen schönen Gedanken:

Ein Gast 

– אורח –

bringt dem Gastgeber Heilung.

Denn das Wort 

אורח

 kann gelesen werden als:

אור ח

– das Licht der Acht.

Und die Zahl Acht steht für das, was 

jenseits der Natur liegt.

Wir sehen dies im Gebet:

Der achte Segensspruch von der Schmone Esre ist Refa’einu

– die Bitte um Heilung.

Denn ein Gast trägt einen Aspekt des Schabbats in sich.

Und der Schabbat selbst wird in unseren Häusern als „Gast“ bezeichnet.

Und Chazal, unsere Weisen, lehren über den Schabbat:

„Hört auf zu schreien – eure Heilung naht.“

Es gibt eine stille,

tiefere Heilung, 

die durch 

Präsenz, durch Verbundenheit, durch etwas 

jenseits von Anstrengung

geschieht.

Deshalb eilen wir zu den Kranken

–, weil wir ihnen Heilung bringen.

Und deshalb laden wir Gäste ein

–, weil sie uns Heilung bringen.

Chesed ScheBe Gevurah 

lehrt 

–,dass selbst innerhalb von Struktur und Begrenzung Raum für Güte ist,

Mögen wir es verdienen, anderen Heilung zu bringen und diese Heilung im Gegenzug zu empfangen.

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