Von: Jisrael Jitzchak Rosenfeld
Heute ist der 7. Tag des Omers, Malchus Schebe Chesed—Königtum innerhalb von Güte!
Rav Pinchas von Koretz sz“l stellt eine tiefgründige Frage:
„Wir sprechen den Segensspruch „Schehechijanu“ für alle Gebote, die wir nur zu bestimmten Zeiten im Jahr erhalten. Warum sprechen wir den Segensspruch dann nicht für die Omer-Zeremonie?“
Seine Antwort ist so kraftvoll…
Wir sprechen „Schehechijanu“
nur für Gebote, die wir schon länger nicht mehr erfüllen konnten,
aber wir haben gerade die Omer-Zeremonie zu Pesach erfüllt!
Denn das Gebot,
das der Omer-Zeremonie zugrunde liegt,
ist unsere Reise zum 50. Tor, und wir waren gerade dort!
HaSchem selbst hat uns dorthin geführt!
Jeder von uns hat die Süße gekostet, die nur am 50. Tor zu finden ist,
daher ist uns der Weg dorthin nichts Neues.
Während der Sefira gehen wir den Weg zurück, den wir zum *50. Tor* gegangen sind –langsam, Schritt für Schritt
–,um die Süße des Ziels zu verinnerlichen,
um uns an den Weg zum 50. Tor zu erinnern,
und jederzeit zurückkehren zu können,
wenn wir *IHN* brauchen!
Deshalb zählen wir jeden Tag und jeden Schritt!
Denn so wird jeder Schritt ein Teil von uns!
ER wird unser Schritt und unsere Freude!
Wir sollten uns glücklich schätzen,
diese Idee zu verinnerlichen!
