Zu Schuschan Purim, am 15. Adar
Von: Jisrael Jitzchak Rosenfeld
Chaverim heute zu Schuschan Purim.
Was bedeutet es, dass befestigte Städte für Purim einen zusätzlichen Tag benötigen?
Praktisch betrachtet ist die Antwort einfach:
Sie brauchten einen zusätzlichen Tag, um ihre Feinde zu bekämpfen.
Doch tiefergehend:
Jemand, der von Mauern umgeben ist
–jemand, der zusätzlichen Schutz benötigt,
weil der Yetzer Hara ihn umzingelt hat –
braucht die Kraft des 15. des Monats.
Mitte des Monats.
Wenn der Mond in seiner vollen Pracht erstrahlt.
(Wie wir bereits oft besprochen haben,
ist Esther mit dem Mond verbunden.)
So wie Pessach und Sukkos am 15. des Monats stattfinden,
so geschieht auch in der Heiligkeit –
wenn das Licht voll erstrahlt,
eine wahre Befreiung.
Der böse Trieb wird bezwungen,
und die befestigten Städte werden befreit.
Die Heiligkeit, die einst
innerhalb der Mauern eingeschlossen war,
wird freigesetzt.
Deshalb gilt Purim
als das höchste aller Feste,
wie der Rambam schreibt.
Und Schuschan Purim?
,Das ist Or Ein Sof
Unendliches g“ttliches Licht.
Möge es uns vergönnt sein,
uns mit diesem Licht zu verbinden,
und
Schuschan in Sasson zu verwandeln.
