Jüdisch! Die Tora lernen und leben.

Was genau an dem Gebot der Tzitzis störte Korach so sehr?

Schavua Tov Chaverim, nach Schabbes ist vor Schabbes, daher gehen wir weiter in der Thora.

In der Tora-Lesung dieser Woche stellt Korach Mosche Rabbeinu infrage.

Was genau an dem Gebot der Tzitzis störte Korach so sehr?

Was brachte ihn an dem gesamten Konzept von Priestertum und Leviten auf?

Warum bestand er so nachdrücklich darauf, dass alle gleich sein sollten?

HaChalban (möge sein Andenken ein Segen sein) erklärt:

Korach konnte nicht glauben,

dass Heiligkeit an _„niedrigen“_ oder unscheinbaren Orten zu finden sei.

Er war der Ansicht,

dass HaSchem so groß und erhaben ist,

dass Seine Heiligkeit zwar im Gewand als Ganzem zu finden sei

–jedoch nicht in den kleinen Fäden.

Er könne im gesamten Volk gegenwärtig sein,

nicht aber in den einzelnen Details innerhalb des Volkes

–nicht im Leviten,

nicht im Kohen,

nicht in jedem einzelnen Teil.

Auch heute noch gibt es Religionen,

die Korachs Logik folgen:

Ja, es gibt einen G“tt, und ER ist unendlich groß.

Aber praktische Gebote?

G“ttliche Vorsehung bis ins kleinste Detail?

Das ist zu viel verlangt.

Das Fundament unseres Glaubens ist dies:

Dass Heiligkeit bis an jeden Ort reicht,

in jedes Detail

–bis hin zu mir, wo auch immer ich mich befinde.

Das ist die Größe HaSchems!

Mögen wir die Stufe erreichen, das Ganze zu umfassen,

ohne dabei den unendlichen Wert jedes einzelnen Details zu verwischen!

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