Von: Jisrael Jitzchak Rosenfeld
Das Buch Bamidbar (Numeri) schließt mit einer eindringlichen Warnung:
„Wenn ihr jedoch die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreibt… werden sie euch in dem Land, in dem ihr wohnt, bedrängen.“
(Bamidbar 33,55)
Der Ohr HaChaim HaKadosch sz“l erklärt diesen Vers wie folgt:
„Wenn ihr sie nicht vertreibt“
– das heißt: Wenn ihr versucht, das Land zu teilen und einen Teil davon den Völkern zu überlassen, in der Hoffnung, dass daraufhin Frieden einkehrt, werdet ihr keinen Frieden finden. Im Gegenteil –
„Sie werden Euch bedrängen“
– sie werden sich nicht mit dem begnügen, was ihr ihnen gegeben habt; stattdessen werden sie sogar den Teil fordern, der euch verblieben ist!
Sie werden versuchen, euch aus dem Anteil zu verdrängen, der noch in euren Händen liegt.
Davor warnt die Tora unmissverständlich und frühzeitig:
„Land für Frieden“ ist eine gefährliche Illusion.
Wenn sie keine Propheten sind, so sind sie doch gewiss Kinder von Propheten.
Mögen wir uns die Lehre des
Ohr HaChaim HaKadosch sz“l zu Herzen nehmen:
Das Land Jisrael ist kein Objekt, das man teilen kann – es ist die Seelengefährtin des Volkes Jisrael.
Mögen wir uns in Eretz Jisrael verlieben –
mit ganzem Herzen und ganzer Seele
–und ihre Besatzer mit Kraft, Geist und Glauben vertreiben.
