Jüdisch! Die Tora lernen und leben.

„wenn die Lichter entzündet werden“

A gite Woch Chaverim, Sefiras HaOmer ist vorbei und Pessach mit Schavuos als Chag Atzeres nun abgeschlossen.

Die Parascha dieser Woche, Paraschas Nasso,

beginnt mit einem Gebot an Aharon,

das erfüllt werden soll, „wenn die Lichter entzündet werden“.

Ein Licht verweist stets auf die Seele,

wie es in den Sprüchen (Mischlei),

von Shlomo HaMelech, geschrieben steht:

„Das Licht des Ewigen ist die Seele des Menschen.“

Der Ewige gebietet Aharon,

die Seelen der Menschheit zu erheben

– sie Ihm und Seinen Wegen näherzubringen.

„Und“,

so belehrt uns die Tora im Anschluss, „Aharon tat dies.“

Raschi sz“l erläutert die Notwendigkeit dieser Information,

indem er uns mitteilt, dass sie dazu dient, Aharon dafür zu preisen,

dass er das,

was ihm aufgetragen worden war, nicht verändert

(שינה)

hat.

Doch ist Raschis Erklärung selbst notwendig?

Hätten wir etwa annehmen können,

dass Aharon vom Wort HaSchems abweichen würde?

Was Raschi uns in Wahrheit sagen will,

ist Folgendes:

Aharon wurde durch die Größe seiner Leistung nicht verändert

(השתנה)

Obwohl er die Seelen des Volkes erhob, erfüllte ihn dies nicht mit Hochmut;

vielmehr blieb er so demütig und schlicht, wie er es schon immer gewesen war!

Aharons Demut war der Treibstoff für seinen Erfolg!

Wie glücklich wären wir doch,

wenn wir dieselbe Haltung besäßen:

Die Seelen der Menschen zu erheben, uns jedoch niemals durch unsere eigenen Leistungen verändern zu lassen.

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