Heute ist die Jahrzeit von Rachel Imeinu, unsere Urmutter.
Viele erinnern sich an die berühmte Geschichte aus der Operation Gegossenes Blei, als israelische Soldaten berichteten, im Feindesgebiet von einer geheimnisvollen Frau gerettet worden zu sein – Rachel Imeinu.
Nachdem sich die Geschichte verbreitet hatte, fragte Rav Shmuel Eliyahu seinen Vater, Rav Mordechai Eliyahu sel. A.:
„Warum bist du während des Krieges ausgerechnet zu Rachels Grab gegangen?“
Rav Eliyahu antwortete: „Ich bin hingegangen, um Rachel zu sagen, sie solle ihre Tränen nicht zurückhalten.
Ich habe sie gebeten zu beten, dass unsere Soldaten angreifen und nicht selbst angegriffen werden.“
Rav Shmuel fragte dann: „Wenn Rachel den Soldaten wirklich geholfen hat … hat sie ihnen gesagt, dass du sie geschickt hast?“
Rav Eliyahu lächelte und antwortete:
„Sie ist ihre Mutter. Ich bin ihr Vater.“
Unsere Mutter Rachel.
Unser Vater im Geiste.
Möge ihre Stimme heute wieder für uns erklingen und mögen wir alle die Gnade der Heimkehr erlangen.
