Von: J.J. Rosenfeld
Das Sefer Schemos ist erfüllt von unaufhörlichem Geben des Schöpfers an das jüdische Volk.
Rav Eliyahu Dessler z“l schreibt in Michav Me’Eliyahu:
„Wenn ein Mensch einem anderen gibt, geht ihm nichts verloren. Vielmehr spürt er, dass das, was er gegeben hat, nun im anderen weiterlebt.
Dies ist das Band zwischen zwei Menschen, und dieses Band nennt man Liebe.“
Wenn ein Mensch einem anderen gibt, pflanzt er sich in den anderen ein – und dadurch entsteht eine Bindung und Liebe.
Genau so wirkt HaSchem im gesamten Buch Schemos:
ER gibt.
ER pflanzt.
Und ER pflegt die Liebe.
„Wie ich euch geliebt habe, spricht der Ewige.“
Rabbi Dessler schließt:
„Nicht das Geben folgt der Liebe
– vielmehr folgt die Liebe dem Geben.“
Möge uns das Geben und Lieben vergönnt sein
und unserem Schöpfer ähnlicher werden.
(Heute ist seine Jahrzeit)
In liebevoller Erinnerung an den Bruder meines Chavruta Yonaton Hirschhorn ,
Ron Ben Chaim sel. A.,
der im Alter von 32 an einem Schlaganfall vergangene Woche Heim gegangen ist
