Von: J.J. Rosenfeld
Am Ende der Paraschas Wa’era begegnen wir der Plage des Hagels.
Der Pharao bittet Mose:
Bitte HaSchem, dass er Donner und Hagel von dir nehme, und ich werde dich aussenden.
Doch später heißt es in der Tora:
„Der Pharao sah, dass Regen, Hagel und Donner aufgehört hatten, und er sündigte weiterhin.“
Warum ändert sich die Reihenfolge?
Zuerst heißt es Donner und Hagel,
und dann Hagel und Donner.
Rav Karei erklärt:
Was den Pharao wirklich beunruhigte, war nicht der Hagel.
Hagel ist schließlich nur Wasser.
Was ihn beunruhigte, waren die „Laute HaSchems“.
Die Laute HaSchems fordern etwas von einem Menschen.
Sie rufen Dich auf, Dich zu verändern, zu wachsen,
mehr zu werden, als Du jetzt bist.
Und das konnte der Pharao nicht dulden.
Als er also flehte, die Plage möge aufhören,
erwähnte er als Erstes den Donner
–die Stimme HaSchems.
Und als der Donner verstummte,
„sündigte er weiter.“
Doch für die Kinder Jisraels war der Donner heilend.
Denn für einen Juden
ist nichts süßer als die Stimme HaSchems.
Möge es uns immer vergönnt sein, HaSchems Stimme zu hören.
