Von: J.J. Rosenfeld
Immer wieder spricht die Tora vom Herzen:
- „Jeder mit einem gütigen Herzen soll bringen.“
- „Alle Weisen unter euch sollen kommen und etwas anfertigen.“
- „Jeder Mann, dessen Herz ihn erhoben hat, kam.“
- „Alle mit einem gütigen Herzen brachten Schmuck.“
- „Jede Frau mit einem weisen Herzen spann mit ihren Händen.“
- „Alle Frauen, deren Herzen sie mit Weisheit erhoben haben, spannen.“
- „Jeder Mann und jede Frau, deren Herzen sie bewegt haben, brachten Gaben.“
- „Und Er legte es in sein Herz, zu lehren … Er erfüllte sie mit Weisheit des Herzens.“
Immer wieder
betont die Tora das Herz.
Sogar die Einsetzung der Kehuna
war vom Herzen abhängig.
Als HaSchem Mosche von Aharon erzählte:
„Siehe, er kommt Dir entgegen,
und wenn er Dich sieht,
wird er sich in seinem Herzen freuen.“
Raschi erklärt:
Aufgrund dieser Freude in seinem Herzen
erwarb sich Aharon die Gnade,
die im Herzen ruht.
Und die Weisen lehren:
„Der Barmherzige wünscht sich das Herz.“
Warum diese ständige Betonung des Herzens?
Rav Hutner erklärt es mit den Worten:
„Bilvavi Mischkan Evneh“
– In meinem Herzen
werde ich ein Heiligtum bauen.
Das Mischkan wird erbaut
im Herzen
und
durch das Herz
Es erfordert den Wunsch zu geben,
und das Herz zu bauen.
Denn die Wohnstätte der Schechina hängt von der
Freude des Herzens ab.
Und das ist es, was HaSchem wünscht:
das Herz.
Denn dort
ist seine Wohnung.
Wie es heißt:
„Und ich werde in ihnen wohnen.“
