Am Tag der Yahrzeit von Reb Nosson von Breslov öffnet sich ein Tor von Chessed und innerem Licht.
Reb Nosson war nicht nur der Schüler von Rebbe Nachman
– er war sein Gefäß, sein Atem, derjenige, der das Feuer von Breslov in Worte, Halacha und Teffilah kleidete, damit es in allen Generationen weiterbrennen kann.
Reb Nossons Avoda war Emuna peschuta:
Selbst dort, wo der Mensch fällt, selbst im tiefsten Yerida, suchte er den verborgenen Punkt des Guten.
Er offenbarte, dass kein Weg, kein Gedanke und kein Zustand außerhalb der Nähe zu HaSchem liegt. Gerade aus der Zerbrochenheit entsteht das wahre Gebet, und gerade aus dem Schrei des Herzens wird die größte D’weikus geboren.
In Likkutei Halachos lehrte Reb Nosson, dass jede Halacha ein innerer Weg ist, jede Mitzwa ein Tikkun der Seele, und dass selbst die Hindernisse vom Himmel geschickt werden, um das Verlangen nach HaSchem zu vertiefen. Seine Worte sind durchtränkt von Tränen, Hoffnung und einer Liebe, die den Menschen dort abholt, wo er wirklich steht.
Reb Nosson lebte mit Mesirus HaNefesch für seinen Rebbe und für Klal Yisroel.
Er zeigte, dass wahre Größe nicht im Offenbaren liegt, sondern in der stillen Treue, im täglichen Neubeginn und im festen Glauben, dass HaSchem selbst im Verborgenen ganz nah ist.
Möge an seiner Yahrzeit sein Licht in uns erwachen.
Mögen wir die Kraft finden, niemals zu verzweifeln, jeden Tag neu mit Haschem zu sprechen und den kleinen guten Punkt in uns und in anderen zu entdecken.
זכותו יגן עלינו
Möge sein Verdienst uns schützen und uns zur wahren Simcha führen.
