Heute ist der 46. Tag des Omers, parallel zu Netzach ScheBeMalchus!
In unserer Parascha erlösten sich die Levi’im auf zwei Arten
Einige gaben ihr physisches Dasein, indem sie im Beit HaMikdasch/Mischkan arbeiteten, andere dienten durch Geldspenden (Kesef/כסף).
Darin sieht der Mei Shiloach eine Parallele zum Dienst an HaSchem.
Idealerweise dienen wir G’’tt mit unserem ganzen Sein.
Doch wenn wir, G“tt bewahre, ihm nicht voll und ganz dienen können, sollten wir uns zumindest danach sehnen (jichsof/יכסוף)!
Im Lichte der Lehren des Sohar sieht der Mei Shiloach die obige Idee auch im ersten Vers von BeMidbar: „In der Wüste Sinai, im Zelt der Begegnung.“
Er erklärt, dass es zwei Wege gibt, HaSchem zu dienen: die Thora und „Arbeit“
„In der Wüste Sinai“ spielt auf die Thora an, die uns am Berg Sinai gegeben wurde.
Die Thora führt uns zu G“ttes Willen. Sie lehrt uns, im Sinne von G,“ttes Willen zu denken.
Denn wie können wir ohne die Thora wirklich wissen, ob unser Handeln positiv ist?
„Im Zelt der Begegnung“ spielt auf Arbeit und Handeln an; Handeln, das mit G“ttes Wünschen übereinstimmt.
Wir sind verpflichtet, beide Wege zu gehen: uns zu fragen, was G“ttes Wille tatsächlich ist, und entsprechend und im Einklang mit der Halacha zu handeln.
Wir sollten das Privileg haben, dies zu verstehen!
